Sunday, June 26, 2016

Los abrazos rotos (2009, Pedro Almodóvar)

The last weeks were almost like a long depression - stress at work with overall impact for the life I try to enjoy while not being at work. More receptive than active and thus my miserable blog became orphaned again. In addition I almost forgot what I watched and what I wanted to write about.
This movie, Broken Embraces, as it happens to be called in English, was already in the backlog. But now I am getting into the mood for Madrid, so I watched a lot of movies by Almodóvar. His manuscripts often resemble a graphic novel, or what the Italians might call a giallo. Bu t now I learned that Almodóvar is the heir of Span ish baroque comedies in the style of Lope de Vega. Hm, that is only a name to me - nothing more. Need to look for more.
From his output, this film most reminds me of his master piece Bad Education - a game of deception on several layers, handled with the virtuosity of a wizard who never leaves the viewer on his own. And he blends different genres brilliantly, so at the end there is a spicy gazpacho.
TBC








Saturday, April 30, 2016

Werner - Beinhart! (1990, Niki List, Gerhard Hahn, Michael Schaack)

Mein Blog verwaist hin und wieder, was auch daran liegen mag, dass ich so selten etwas sehe, dass mich wirklich fasziniert und dann in die Tasten greifen lässt. Allerdings sehe ich auch selten solche Machwerke wie dieses. War es wirklich erforderlich, drei Regisseure für diesen Mist zu bemühen? Und können drei Regisseure wirklich nichts Besseres zustande bringen?
Ich habe von Werner als Kult-Comix gehört, ihn aber wohl nie gelesen. Nur deshalb bin ich auf die Idee gekommen, diesen Film sehen zu wollen. Ich dachte, es hätte wenigstens amüsant seine können. Werch ein Illtum.
Es geht darum, dass der Zeichner Brösel einen Film mit seiner Figur Werner zeichnen soll. Dabei geht immer etwas schief. Mal werden dei Zeichnungen nach Sibirien geschickt, dann  greift auch mal Rumpelstilzchen ein und zum Schluß wird der Film dann vorgeführt als prollige Belustigung.
Nun ja: es muss ja nicht so weichgespült sein wie bei Disney, vielleicht auch nicht so ästhetisch wie bei Miyazaki, aber eine Prise mehr Gehalt und Geschmack hätte nicht schaden können. Nun bewegen sich alle Gags in und um den Fäkalbreich. Hätte ich damals schon gewusst, dass ein Film dieser Serie Gekotzt wird später heißt, hätte ich mir diesen auch gespart. Das Leben ist nicht lang genug für analfixierten Verklemungen.
1/10
Voll bematscht, dieser Humor

2001 - nicht edles Sci-Fi, sondern auf Proll plattgewalzt; margeritas ante porcos

Ja, Pimmelnasen


Meister Röhrig puhlt in den Hinterlassenschaften seiner Kundin

Wieder mal im "Waschraum"

Saturday, March 19, 2016

Der Verdingbub (2011, Markus Imboden)

Schweizer Filme haben es schwer in Deutschland. Da ist nicht nur die Sprache, sondern offenbar ein generelles Distributionsproblem. Schade, denn es ist nicht verständlich, warum das so sein muss. Immerhin: der europäische Kulturkanal Arte zeigt schon mal Titel, an die sich der deutsche Verleih nicht wagt. Dieser Film kam erst (oder nur?) mit einem Jahr Verspätung ins deutsche Kino.
Dieser Film von Markus Imboden ist zwar im Emmenthal angesiedelt, aber die Geschichte hätte sich ähnlich über all abspielen können, wovon nicht nur immer wieder erscheinende Zeugnisse über Missbrauch in den fünfziger Jahren Zeugnis ablegen. Es ist dies also durchaus kein Heimatfilm.
Kinder, die keine geeignete Versorgung haben, sei es weil sie Waisen sind, sei es weil die Mutter allein erzieht, werden der öffentlichen Versorgung überstellt und dann als kostenlose Arbeitskraft Bauern überlassen. Max ist ein solches Kind. Sein einziger Trost ist seine Handorgel, die er virtuos zu spielen versteht. Bertheli wäre am liebsten bei der Mutter, wird aber auf den Hof gebracht, wo auch Max Frondienste leistet. Bertheli wird vom Sohn des Bauern vergewaltigt (einem "Tier mit Rüssel") . Die beiden Kinder haben den Traum, sich ein neues Leben in Argentinien, dem Silberland aufzubauen. Max will dort von der Musik leben. Zuvor stirbt Bertheli aber an den Folgen einer missglückten Abtreibung.
Das ist alles deprimierend, aber Imboden zeigt nicht mit den Fingern auf die verrohten Bauern, nicht einmal auf die öffentlichen Behörden, die ihrer Aufsichtspflicht so gut wie überhaupt nicht nachkommen. Alle, auch die Dreckskerle, sind Produkte eines Systems, wobei auch dieses System nicht abgeklagt, sondern lediglich dargestellt wird. Ich denke, das macht diesen Film so stark. Und dann natürlich die freundlich lebensbejahende Botschaft: Max hat die Musik und sie zeigt ihm den Ausweg aus dem Teufelskreis.
Ein wunderbarer Film. Ich höre jeden Samstag Kino im Kopf auf SRF2 - und da meine Neugier sowieso leicht zu entflammen ist, habe ich also Lust bekommen, auch mehr Filme aus dem deutschsprachigen Ausland zu sehen. Also Augen auf, wenn SRF und ORF Produktionen ihrer eigenen Länder zeigen.!
8/10


Player (2013, Tomas Villum Jensen)

Og endnu et makværk med Casper Christensen. Ja, når han er med, så forventer jeg noget som man kan fatte, selvom man ikke abonnerer på Les Cahiers du Cinéma. Men alligevel - hvorfor skal det altid være så dumsmart og vulgær når han er med?
Rasmus Bjerg har været med i nogle nogenlunde hæderlige film, derfor er det des mere chokerende at han er i denne fuser. Filmen var på TV. Den blev mere end 1000% populær i sidste uge  og har nu sneglet sig op til en popularitet af 4.7 -- behøver man sige mere?
Det er den klichéfyldte historie om den bon vivanten hvis favoritglose er fisse og den karriereprægede nørd, som er stiv alle stede - undtagen der hvor levemanden er det. Han skal da også gifte sig med chefens datter.  Eventuelt kan man sige, at den ene lever for meget og den anden for lidt. Så utroligt det lyder, man Christensens persona har formået at blive far, selvom han tager denne rolle nogenlunde let. Sønnen lader ikke at tage skade af at faderen kokser og morer sig med pornoduller. Alligevel føler han et eller andet sted en slags ansvar. Nuvel - man holdet kunne have fået noget morsomt ud af det, hvis bare det havde gidet at gøe sig umage. - Og den kedelige advokat får øjnene op for livets glæder. Ham bliver gog noget betænkeligt at hans opsparing på 10 millioner kunne ryge sig en tur. Han har nemlig lagt dem til side til sin "tredje alder", som i denne branche åbenbart er lige om hjørne inden man har rundet de 40.
Var det i begyndelsen bare banalt, så bliver det efterhånden mere og mere utroværdigt, som om instruktøren havde mistet interessen for sit projekt komplet. Resultatet bliver da også derefter.
Ærgerligt.
2/10



نِگين Negin (Asghar Hashemi, 2002)

A film about trafficking - from Iran! Doesn't that sound interesting? What a surprise such a film in the library.
The film starts in a more or less everyday setting. Who am I to judge what is an everyday setting in a country like Iran? Neda is working in an office; her boss likes her and they are going to be married. Then she gets a phone call - from a prison. A woman called Azar calls her and asks for a favor, a favor that  maybe even a close family member might not comply. Azar's daughter has disappeared.
We get sort of explanation how Neda came to jail and how she got out again. I am not at all sure, if this is coherent. Iranian viewers will decide. Azar manages to flee from prison and now follow some rhapsodic episodes These episodes seem to reflect some darker sides of life in the Islamic Republic. Do they reflect a darker side of society or what is the purpose.
In the end we see that Azar's daughter - Negin - has been sold to Saudis. Maybe that is the legitimation for Azar to fight like a lioness.
Not great art.but let's be generous: 5/10.